Im August 2019 unternahm ich meine zweite Reise nach Island; die erste liegt schon eine Weile zurück: 1996. Diese Reise sollte nun eine Studiosus-Wanderreise werden, und zwar für 10 Tage (Islandreisen sind teuer genug, das muss reichen). Die Reise fand vom 02.08.2020 bis 11.08.2020 statt.

Es ging diesmal nach Irland, und zwar mit Marco Polo (nicht Young Line, mit denen ich in früheren Zeiten verreiste). Am 06.09.2018 ging es los; ich flog von Frankfurt/Main ab und gelangte am Nachmittag nach Dublin. Die Reise endete wieder in Dublin am 17.09.2018 mit dem Heimflug nach Frankfurt (und andere Flughäfen).

Diese Reise ging mit World Insight in die Mongolei, und zwar vom 08.08. bis zum 25.08.2017. World Insight ist ein deutscher Gruppenreisen-Veranstalter, ähnlich wie Marco Polo, Studiosus, Djoser und zahlreiche andere.

Reist man zum Polarkreis oder Richtung Norden darüber hinaus, muss man sich auf faszinierende Naturschauspiele einstellen. Im Winter wird es nicht hell, da die Sonne den Horizont nicht überschreitet. Im Sommer wird es nicht dunkel, da die Sonne nicht unter dem Horizont verschindet. Außerdem gibt es in der Nähe der Pole das Nordlicht, auch Polarlicht genannt.

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Wir beginnen in Keflavík, wo wir nach der Ankunft eine Übernachtung haben. Ich laufe ein bisschen durch den Ort, der - kann man sagen - ziemlich ruhig ist. Am nächsten Morgen steigen wir in den Bus und fahren die Landspitze entlang bis nach Reykjavík, das wir aber im wahrsten Sinne links liegen lassen, denn dorthin werden wir zum Ende der Reise zurückkehren.

Es geht weiter in Richtung Landesmitte, genauer: Richtung Nesjavellir. Dort ist das zweitgrößte Thermalkraftwerk Islands zu sehen; es versorgt die Region Reykjavík mit Energie. Wir wandern durch die Landschaft, die sich uns leider nur vernebelt offenbaren möchte.

Nun beginnen wir mit Gullni Hringurinn, dem Golden Circle: Wir gelangen nach Þingvellir, dem wichtigsten Nationalpark Islands. An dieser Stelle hielten vor mehr als 1000 Jahren die Wikinger ihre Versammlungen ab. Þingvellir liegt genau auf dem Grabenbruch zweiter tektonischer Platten, was man an den zerklüfteten Felsen gut erkennen kann.

Gleich geht es weiter ins Haukadalur, dem Tal der Falken. Dort sind die Geysire zu finden, wobei sich nur der Strokkur regt, dafür aber alle paar Minuten. Es dampft aus allen Löchern.

Keine 10 km weiter stehen wir vor dem Gullfoss, dem "goldenen Wasserfall". Ich gehe nicht zu nahe heran, denn es ist dort vorne schon unangenehm nass, und am schönsten sieht er immer noch in der Totalen aus.

Zum Schluss dieses Tages schauen wir uns ein Gewächshaus für Tomaten an namens Friðheimar - ja, hier wachsen Tomaten, bestäubt von eigens gezüchteten Hummeln, beleuchtet von einer riesigen Batterie von Lampen. Und es scheint zu funktionieren. Danach geht es zum Hotel in Laugarvatn. Es ist ein Hotel der Hochschule (Háskóli) Islands, eher einfach gehalten, aber bequem.

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Videos

Zu diesem Reiseabschnitt gibt es auch ein paar Videos.

Wie der Titel sagt: Reisen in den Schnee zum Skifahren. Seit 2004 buche ich meine Reisen bei Sunwave, einem Veranstalter von Singlereisen. Früher nutzte ich auch andere, kleinere Veranstalter, aber Sunwave war für mich (und ist es noch) immer ein Garant für eine nette Reise mit Gleichgesinnten.

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Wir verlassen den Dettifoss und setzen unsere Reise Richtung Westen fort, entlang dem Norðurlandsvegur. Nach einer halben Stunde treffen wir am Námafjall und dem zu seinem Fuße liegenden Hochtemperaturgebiet Hverir (auch Hverarönd genannt) ein. Über Stege kann man sich sicher über den heißen Boden bewegen, in dem es an vielen Stellen zischt und blubbert, Fumarolen speien Dampf in die Luft, und der Schwefelgeruch verfolgt einen, wohin man auch läuft.

Kurz darauf umrunden wir den Mývatn (Mückensee), zu dem wir am nächsten Tag noch einmal zurückkehren, und erreichen am späten Nachmittag einen weiteren Wasserfall, den Goðafoss (Götterfall), den letzten auf unserer Reise. Kurz danach machen wir uns auf den Weg nach Akureyri, wo wir erstmals zwei Nächte verbringen.

Am nächsten Tag geht es zurück zum Mückensee, wo wir einen schwarzen Schotterkegel (Hverfjall) hinaufwandern und einen schönen, wenn auch wieder bewölkten Ausblick auf den Mývatn genießen können. Der Abstieg führt uns in das unheimliche Dimmuborgir (wörtlich: Dunkelburgen), wo Elfen und Trolle hausen sollen.

Anschließend teilen wir uns auf. Ich genieße mit ein paar Teilnehmern das brühwarme Wasser des Thermalbads östlich des Sees, andere schauen sich weitere Lavafelder an. Zurück geht es diesmal links um den See herum.

Nach Akureyri gibt es im Norden nicht mehr allzu viel Interessantes. Wir setzen unsere Fahrt auf dem Norðurlandsvegur fort und umrunden dabei in sechs Stunden ein Viertel der Insel. Zwei kurze Stopps genehmigen wir uns an einer Tankstelle in Blönduós und einer Raststätte in Borganes, dann erreichen wir auch schon Reyjkavík.

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