Ein paar Wochen nach meiner Island-Reise ging es noch einmal los; diesmal sollte es etwas wärmer sein. Nachdem ich von früher schon die Azoren kannte, die Kanaren mein Reiseziel im Herbst 2016 waren, bliebt noch Madeira, also denn: Auf geht's nach Madeira.

Madeira ist bekannt für seine zerklüftete Landschaft, für seine zahlreichen Wanderwege, die nicht allzu schwer zu laufen sind, und für seine Blumen.

Im August 2019 unternahm ich meine zweite Reise nach Island; die erste liegt schon eine Weile zurück: 1996. Diese Reise sollte nun eine Studiosus-Wanderreise werden, und zwar für 10 Tage (Islandreisen sind teuer genug, das muss reichen). Die Reise fand vom 02.08.2020 bis 11.08.2020 statt.

Wie der Titel sagt: Reisen in den Schnee zum Skifahren. Seit 2004 buche ich meine Reisen bei Sunwave, einem Veranstalter von Singlereisen. Früher nutzte ich auch andere, kleinere Veranstalter, aber Sunwave war für mich (und ist es noch) immer ein Garant für eine nette Reise mit Gleichgesinnten.

Es ging diesmal nach Irland, und zwar mit Marco Polo (nicht Young Line, mit denen ich in früheren Zeiten verreiste). Am 06.09.2018 ging es los; ich flog von Frankfurt/Main ab und gelangte am Nachmittag nach Dublin. Die Reise endete wieder in Dublin am 17.09.2018 mit dem Heimflug nach Frankfurt (und andere Flughäfen).

Diese Reise ging mit World Insight in die Mongolei, und zwar vom 08.08. bis zum 25.08.2017. World Insight ist ein deutscher Gruppenreisen-Veranstalter, ähnlich wie Marco Polo, Studiosus, Djoser und zahlreiche andere.

Reist man zum Polarkreis oder Richtung Norden darüber hinaus, muss man sich auf faszinierende Naturschauspiele einstellen. Im Winter wird es nicht hell, da die Sonne den Horizont nicht überschreitet. Im Sommer wird es nicht dunkel, da die Sonne nicht unter dem Horizont verschindet. Außerdem gibt es in der Nähe der Pole das Nordlicht, auch Polarlicht genannt.

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In diesem Teil fasse ich die letzten drei Tage (Dienstag-Donnerstag) zusammen, da auch hier wenige spezielle Punkte von Interesse sind als vielmehr der Weg und die Landschaft.

Am sechsten Tag (Dienstag) wandern wir an die östliche Spitze der Insel, der Ponta de São Lourenço. Mit dem Bus fahren wir die Ostküste hinaus und kommen dabei am Flughafen vorbei, dessen Landebahn wir mit dem Bus unterqueren.

Während der Wanderung kann man immer wieder beeindruckende Felsformationen entdecken. Es geht leicht hoch und runter, ist aber kein Problem. Dreht man sich um, hat man einen freien Blick über das Meer bis zum Flughafen und kann das Bauwerk mit seinen unzähligen Säulen unter der Landebahn bestaunen.

Die Casa do Sardinha ist für einige der Reisegruppe der willkommene Moment der Entspannung, einige von uns jedoch machen sich auf den Weg, die letzte Etappe zu bezwingen, und zwar auf den Pico do Furado.

Dann geht es wieder zurück; erst einmal fahren wir auf den Pico de Facho, der uns eine grandiose Aussicht bietet - dann legen wir uns gut eineinhalb Stündchen in den Sand von Machico. Wohlgemerkt, der Sand ist gar nicht von hier, sondern importiert aus Marokko. Wie schon bemerkt, hat es Madeira nicht so mit Sandstränden. Die Sonne kommt nur kurz zum Vorschein, sonst bleibt der Himmel bewölkt. Am Nachmittag geht es wieder zurück ins Hotel.

Der siebte Tag (Mittwoch) ist unser letzter Tag mit Wanderprogramm. Am Vormittag machen wir einen Abstecher auf den Pico dos Barcelos, der mitten in Funchal liegt und einen schönen Rundumblick erlaubt. Dann geht es schon mit dem Bus die ER 107 entlang in die Berge in Richtung Curral das Freiras ("Pferch/Stall der Nonnen"). Häufig wird der Ort fälschlich mit "Nonnental" übersetzt.

Im Ort nach etwa eineinhalb Stunden angekommen, verbringen wir im Restaurant Vale das Freiras unsere Mittagspause. Danach geht es noch einmal kurz durch das Kastanienmuseum nebenan, und wir fahren ins Hotel zurück. Einige lassen sich in Funchal absetzen, um noch ein paar Einkäufe zu machen.

Am achten Tag geht es nach Hause, für mich und einige andere erst am Nachmittag, sodass wir uns noch ein Mittagessen schmecken lassen.

Öffentliche Bilder