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Teil 5 der Reise: Ömnögov' (1)

Steppe (Dundgov'/Ömnögov'). Quer durch die Gobi geht es heute. Die Gobi ist eine Wüste, wie man sie nicht erwartet - man kennt Wüsten meist nur mit brennender Sonne, Sand, Dünen und Kamelen. Gut, Kamele haben wir hier auch, aber die Sonne ist weit und breit nicht zu sehen. Es fängt an zu regnen. Überall wachsen wilder Thymian und andere Kräuter, und wer das Auto verlässt, bekommt den Duft sofort in die Nase.

Die Erde wird rostrot, und wir treffen auf Saxaul-Wälder. Saxaule sind kleine Bäume und Sträucher, die in trockenen Gebieten Asiens wachsen.

Bayandsag (Ömnögov'). Wir erreichen das heutige Camp Mongolian Gobi Luxury Tourist Camp bei Bayandsak, der Felsformation in der Nähe, die auch unter dem englischen Namen Flaming Cliffs bekannt ist. Wir haben Glück - nach dem verregneten Vormittag taucht die Sonne hinter den Wolken auf und lässt die Felsen feuerrot leuchten. Bayandsag heißt übersetzt "reich an Saxaul", aber so viel konnte man dort eigentlich nicht finden.

Die Gegend um die Berge herum ist unglaublich flach. Das Camp sieht gar nicht so weit weg gelegen aus, aber es braucht schon eine Weile, bis wir von den Felsen zurückgelaufen sind.

Sonnenaufgang morgens in der Gobi. Was kann man mehr wollen bei diesem Anblick?

Wir brechen wieder auf, besuchen den Supermarkt in Bulgan und setzen die Reise Richtung Süden fort.

Öffentliche Bilder