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Reykjavík, die nördlichste Hauptstadt der Welt, bietet eine Menge für ihre Besucher, und darum ist der fünfte Teil dieser Reise alleine dieser Station gewidmet. Über den Autobahn-ähnlich ausgebauten Vesturlandsvegur erreichen wir die Stadt von Norden, die wir über die Fjorde schon aus der Entfernung gut erkennen konnten. Es geht direkt in die Innenstadt und von dort auf den Hügel Öskjuhlíð, auf dem das Warmwasserreservoir Perlan steht. Von dort hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt, aus der die bekannte Kirche Hallgrímskirkja hervorsticht.

Diese besuchen wir im Anschluss, laufen danach etwas durch die Stadt und kommen beim Parlamentsgebäude Alþingishúsið vorbei. Weiter geht es durch die Stadt mit kurzem Besuch des Rathauses (Ráðhús), am Hafen vorbei, bis wir das Konzerthaus Harpa erreichen. An der Bucht entlang kommen wir zu unserem Hotel.

Am nächsten Tag fahren wir ein Stück nach Norden, wo wir unsere letzte Wanderung auf den Hausberg Reykjavíks beginnen, den Úlfarsfell, kurz vor der nächsten Stadt Mosfellsbær gelegen. Der Berg ist 295 m hoch, was sich recht gut erwandern ließ. Hier können wir noch einmal über Reykjavík blicken, bevor es mit dem Bus wieder zurück in die Stadt geht. Den restlichen Nachmittag verbringen die meisten in der Stadt, laufen noch einmal durch die Straßen, an den Tjörnin-See, um sich abends im Restaurant Reykjavík zu treffen, zum Abschlussessen.

Am nächsten Morgen geht es sehr früh (04:20!) mit dem Taxi Richtung Flughafen Keflavík und nach Hause.

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Meine Skireise im Stubaital fand vom 29.02. bis 07.07.2020 statt; das Hotel hieß "Zum Holzknecht" - es war bereits 2004 meine Unterkunft, und ich erkannte es schnell wieder. Das Hotel selbst stellte sich tadellos dar, jeden Abend gibt es ein mehrgängiges Menü - nur die Lage ist nicht ganz so praktisch. Zum Gletscher fährt man mit dem Skibus eine halbe Stunde lang (gut, wenn man einen Sitzplatz hat, nur ist das eher unwahrscheinlich); in die andere Richtung, nach "Schlick 2000", dauert es ebenso lange.

Das Wetter im Tal war ausgesprochen warm, fast +10°C, wie man auf den Bildern erahnen kann. Es fiel einmal etwas Schnee, aber sonst war es trocken. Auf dem Gletscher hatten wir bis -8°C, die Abfahrt bis an die Talstation war noch einigermaßen brauchbar, braune Stellen und Vereisung gab es hier und dort, aber nicht im Übermaß.

Der Skipass, den wir gebucht hatten, umfasste nur das Skigebiet am Gletscher, doch erwies sich unser Entschluss, ihn durch ein Kombiticket mit "Schlick 2000" umzutauschen, als gute Idee, denn der Gletscher ist zwar groß, aber irgendwie hat man spätestens am zweiten Tag alles gesehen. Da bietet das andere Gebiet eine willkommene Abwechslung mit Waldabfahrten, einigen schwarzen Pisten und ein paar Hütten.

Öffentliche Bilder

Dieser Bildersatz umfasst nur unpersönliche Motive. Um Fotos zu sehen, auf denen Mitglieder unserer Reisegruppe zu sehen sind, muss man sich oben rechts anmelden. Dies ist jedoch nur Mitgliedern der Reisegruppe möglich.

Videos

Hier sind zwei Videos, die ich mit meiner Helmkamera aufgenommen habe. Es ist eine Contour Roam 2, die es leider nicht mehr zu kaufen gibt; heute kommt praktisch alles von GoPro. Die Kamera war an meiner Maskenbrille befestigt, deshalb sieht man den Rand der Maske am linken Bildrand.

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Teil 6 der Reise: Ömnögov' (2)

Khongoryn Els. Es geht westwärts durch die Gobi - bei 25 Grad im Schatten. In der Ferne taucht die Khongoryn Els auf - ein 100 Kilometer langes Sanddünenfeld. Das Camp Gov' Erdene (Schatz der Gobi) bietet uns eine nicht erwartete Abwechslung: Blockhütten. Und eine eigene Toilette.

Abend schauen wir ein weiteres Mal bei einer Nomadenfamilie vorbei. Es gibt Schnupftabak, eine Übersicht der vorhandenen Spirituosen, Kamelkäse und Airag.

Am frühen Morgen (also, wirklich früh, Aufstehen um halb 5) geht es raus in die Dünen, denn wir wollen den Sonnenaufgang miterleben. Und es ist unglaublich, was die Natur uns bietet - das Farbenspiel über dem Sand, die sanften Kräuselungen, der Sand, der im Gegenlicht fast wie Schnee aussieht.

Es geht wieder nach Osten über staubige Pisten. Wir sind nicht alleine - einige andere Busse zeichnen ihren staubigen Weg in die Einöde.

Geierschlucht. Kurz vor drei Uhr nachmittags erreichen wir die Geierschlucht (Yolyn Am). Es wird berichtet, dass der Grund dieser Schlucht nie einen Sonnenstrahl abbekommt, sodass man dort im Sommer Eis finden kann, aber auch hier wirkt sich die globale Klimaerwärmung aus. So kalt ist es tatsächlich nicht; man kann barfuß durch den Bach waten. Im Yolyn-Museum nahe der Hauptstraße kann man sich ein paar ausgestopfte Tiere ansehen.

Abends erreichen wir das nächste Camp, Gobi Oasis, 10 km nordwestlich von Dalandsadgad, der Hauptstadt des Aimags Ömnögov' (Südgobi).

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Wir haben in 10 Tagen die ganze Insel einmal umrundet und sind dabei der Ringstraße gefolgt. Man kann die unten gezeigte OSM-Karte bis auf die Anzeige einzelner Straßen vergrößern.

2075.7 km, 20:24:11

Achtung: Bei älteren Geräten (insbesondere Smartphone oder Tablet) wird diese Karte sehr langsam aufgebaut, gerade wenn die gesamte Route angezeigt wird. Dies liegt an der großen Datenmenge der GPS-Route; ein bisschen Geduld ist also angebracht. Wenn man das Bild zoomt, wird es schneller gehen; dann werden weniger GPS-Daten verarbeitet. Auf einem aktuellen PC oder Mobilgerät dürfte die Darstellung indes kein Problem machen.

 

 

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Teil 5 der Reise: Ömnögov' (1)

Steppe (Dundgov'/Ömnögov'). Quer durch die Gobi geht es heute. Die Gobi ist eine Wüste, wie man sie nicht erwartet - man kennt Wüsten meist nur mit brennender Sonne, Sand, Dünen und Kamelen. Gut, Kamele haben wir hier auch, aber die Sonne ist weit und breit nicht zu sehen. Es fängt an zu regnen. Überall wachsen wilder Thymian und andere Kräuter, und wer das Auto verlässt, bekommt den Duft sofort in die Nase.

Die Erde wird rostrot, und wir treffen auf Saxaul-Wälder. Saxaule sind kleine Bäume und Sträucher, die in trockenen Gebieten Asiens wachsen.

Bayandsag (Ömnögov'). Wir erreichen das heutige Camp Mongolian Gobi Luxury Tourist Camp bei Bayandsak, der Felsformation in der Nähe, die auch unter dem englischen Namen Flaming Cliffs bekannt ist. Wir haben Glück - nach dem verregneten Vormittag taucht die Sonne hinter den Wolken auf und lässt die Felsen feuerrot leuchten. Bayandsag heißt übersetzt "reich an Saxaul", aber so viel konnte man dort eigentlich nicht finden.

Die Gegend um die Berge herum ist unglaublich flach. Das Camp sieht gar nicht so weit weg gelegen aus, aber es braucht schon eine Weile, bis wir von den Felsen zurückgelaufen sind.

Sonnenaufgang morgens in der Gobi. Was kann man mehr wollen bei diesem Anblick?

Wir brechen wieder auf, besuchen den Supermarkt in Bulgan und setzen die Reise Richtung Süden fort.

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Teil 7 der Reise: Dundgov', Töv und Ulaanbaatar

Diese Etappe sieht größer aus als die vorangehenden, aber das täuscht: Wir bewegen uns auf einer geteerten Straße nordwärts und legen daher viel Strecke zurück. Kurzer Stopp in Mandalgov', dann geht es nach Norden.

Süm Khökh Bürd (Dundgov'). Erster Stopp ist Süm Khökh Bürd, eine weitere Klosterruine, die sehr verlassen wirkt - auch von Besuchern. Wir schauen uns danach die imposante Felsformation Baga Gazriin Chuluu ("Stein des kleinen Landes") an, und kehren in unser nächstes Camp in unmittelbarer Nähe ein.

Überraschung: Die Jurte sieht so leer aus - es ist kein Ofen vorhanden, aber es ist August, was kann passieren ... Na ja, etwa, dass es morgens 11 Grad in meiner Jurte hat. Weiter geht es schnell Richtung Ulaanbaatar, und das Wetter wird auch schnell unangenehmer. Es fängt an zu graupeln, auf der Scheibe sammelt sich sogar Eis.

Khan-Khentii-Nationalpark (Töv). Wir erreichen den Khan-Khentii-Nationalpark und treffen auf das Dschingis-Khan-Museum samt riesigem Reiterdenkmal. Dies hier soll der Geburtsort des Mongolenherrschers gewesen sein. Was das Ganze etwas weniger monumental macht, ist, dass die Anlage erst im Jahre 2007 gebaut wurde. Moderne Geschichte. Am Schildkrötenfelsen vorbei geht es zum Meditationszentrum Aryabal. Dort hat man einen wirklich erhabenen Ausblick auf die Landschaft.

Wir beziehen unsere letzten Jurten im Mirage Tourist Camp. Diesmal gibt es wieder einen Ofen, aber leider auch Vieh, das sich beim Durchstreifen des Camps hier und dort erleichtert hat. Am Morgen machen wir noch eine kleine Wanderung um das Camp; wir finden Edelweiße und genießen einen letzten Blick auf die Landschaft, den Schildkrötenfelsen und das Meditationszentrum des Vortags.

Zurück in Ulaanbaatar. Mit dem Bus erreichen wir vormittags schon wieder Ulaanbaatar; wir besuchen ein Kaschmir-Wolle-Outlet - ich kaufe mir nichts und wandere ein bisschen durch die Stadt. Dabei finde ich den Bogd-Khan-Palast vom zweiten Tag wieder. Anschließend geht es ins Einkaufszentrum Ikh Delgüür (auch State Department Store genannt).

Abends findet unser Abschlussessen statt - im Restaurant mit Mongolengrill, was sonst. Aber die Herren zeigen ihre Virtuosität mit Messern - es macht Spaß, zuzuschauen. Schließlich sind wir wieder im Khabu-Hotel vom zweiten Tag angekommen. Schnell die Koffer und Rucksäcke packen und auf geht's zum Flughafen und nach Hause.

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Teil 4 der Reise: Övörkhangai und Dundgov'

Orkhon-Tal (Övörkhangai). Es geht ein Stück weiter; wir finden Schildkrötensteine sowie Yaks auf dem Weg und erreichen unser nächstes Camp Talbiun Ger Camp im Orkhon-Tal. Eine Sehenswürdigkeit ist der Rote Wasserfall in der Nähe des Orkhon, der auch zum Baden einlädt. Ich bleibe oben, nicht nur, weil ich keine Badesachen dabei habe, sondern auch nicht das passende Schuhwerk, um die steile Wand nach unten zu klettern.

Abends schauen wir in einem benachbarten Jurtenlager vorbei; die Bewohner zeigen uns ihr Vieh und laden uns in ihre Jurte ein. Nachts breitet sich die Milchstraße über unserem Camp aus. In der Nähe unseres Camps finden sich prähistorische Gravierungen in Steinblöcken. Wir durchqueren den Övörkhangai-Aimag und finden Steinkreise neben einer Straße, die vielleicht Gräber sein können.

Die Landschaft wird zusehends karger. Mittags machen wir Rast in der Steppe; ein Stoffdach lässt sich aus einem der Busse ausziehen und spendet uns Schatten. Immer wieder treffen wir auf Herden von Schafen und Ziegen.

Ongiin Khiid (Dundgov'). Wir treffen gegen 17 Uhr im nächsten Camp ein, Secret of Ongi, im Sum (Distrikt) Saikhan-Ovoo im Aimag Dundgov' gelegen. Die Attraktion hier ist das Ongiin Khiid, eine Klosterruine. Das Camp gibt sich als das "Tor zur Gobi" aus und ist wieder auffällig touristisch geprägt - mit einem Gebäudekomplex, Abendveranstaltungen und einem üppigen Büffet.

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