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Tag 6 der Reise: Der Findling

Wir brechen vormittags vom Ögii Nuur auf und machen einen Stopp in der Stadt Tsertserleg. Im Supermarkt gibt es viele vertraute Produkte (von "Gut und günstig", Edeka lässt grüßen); wir nutzen die Gelegenheit, ein paar Süßigkeiten für uns und für kommende Besuche bei Nomaden einzukaufen.

Danach geht es ein Stück weiter nach Nordwesten zum Felsen Taikhar Chuluu. Auf dem Felsen finden sich immer mehr moderne Graffiti, doch wer genau hinschaut, kann sehr alte Inschriften entdecken. Um den Felsen herum gibt esein paar Stände, wir können dort sogar mit dem Bogen auf eine Scheibe schießen - ich verfehle sie nur knapp. Es gibt dort auch Murmeltierfleisch.

Ein Spaziergang führt uns durch die Dämmerung am Abend.

Das Camp bot uns sehr geräumige Jurten; ich hatte die Wahl zwischen vier Betten.

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Tag 7 der Reise: Auf dem Vulkan und in der Brühe

Wir bewegen uns weiter westwärts durch den Aimag (Bezirk) Archangai. Dabei wandern wir zwischendurch eine Schlucht entlang und fahren direkt bis zum Fuß des Vulkans Khorgo. Von oben gibt es einen grandiosen Blick über die vulkanische Landschaft.

Nachmittags fahren wir zum Ger-Camp, danach geht es zum See nebenan, dem Terkhiin Tsagaan Nuur. Leider erwartet uns kein kristallklares Wasser, sondern eine kräftiggrüne Brühe. Ich selbst verzichte lieber mal auf ein Bad ... keine Lust, mein Imodium in Einsatz zu bringen.

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Tag 10 der Reise: Der Fall

Es geht ein Stück weiter; wir finden Schildkrötensteine sowie Yaks auf dem Weg und erreichen unser nächstes Camp Talbiun Ger Camp im Orkhon-Tal. Eine Sehenswürdigkeit ist der Orkhon-Wasserfall in der Nähe, der auch zum Baden einlädt. Ich bleibe oben, nicht nur, weil ich keine Badesachen dabei habe, sondern auch nicht das passende Schuhwerk, um die steile Wand nach unten zu klettern.

Kleine Panne: ein Reifenplatzer an einem unserer beiden Busse.

Abends schauen wir in einem benachbarten Jurtenlager vorbei; die Bewohner zeigen uns ihr Vieh und laden uns in ihre Jurte ein.

Nachts breitet sich die Milchstraße über unserem Camp aus.

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Tag 8 der Reise: Der Besucher

Heute geht es wieder ostwärts. Wir schauen uns Tsertserleg ein bisschen genauer an; es geht durch die Markthallen, zum Containermarkt (die Marktstände sind Frachtcontainer) und danach zum Mittagessen, wo es diesmal einen brutzeligen Hotpot gibt, wie man ihn von mongolischen Restaurants zu Hause kennt und wir an diesem achten Tag das erste Mal vorfinden.

Dann erreichen wir gegen 17:30 Uhr unser nächstes Camp bei Tsenkher. Dieses Camp scheint deutlich touristischer geprägt zu sein als alle, die wir bislang besucht haben. Es gibt heiße Pools im Freien und einen Gebäudekomplex für das Restaurant, die Pools und die Wäscherei mit Sanitäranlagen.

Wie man sieht, muss man mit unangekündigten Besuchen in der Jurte rechnen. Aber Achtung: Erdhörnchen sind dafür bekannt, sich die Kekse aus den Rucksäcken zu holen, ohne den Reißverschluss zu öffnen.

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Tag 11 der Reise: Das Tor zur Gobi

In der Nähe unseres Camps finden sich prähistorische Gravierungen in Steinblöcken. Wir durchqueren den Övörkhangai-Aimag und finden Steinkreise neben einer Straße, die vielleicht Gräber sein können.

Die Landschaft wird zusehends karger. Mittags machen wir Rast in der Steppe; ein Stoffdach lässt sich aus einem der Busse ausziehen und spendet uns Schatten. Immer wieder treffen wir auf Herden von Schafen und Ziegen. Wir treffen gegen 17 Uhr im nächsten Camp ein, Secret of Ongi, im Sum (Distrikt) Saikhan-Ovoo im Aimag Dundgovi gelegen. Die Attraktion hier ist das Ongiin Khiid, eine Klosterruine. Das Camp gibt sich als das "Tor zur Gobi" aus und ist wieder auffällig touristisch geprägt - mit einem Gebäudekomplex, Abendveranstaltungen und einem üppigen Büffet.

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Tag 9 der Reise: Wo liegt Karakorum?

Morgens Frühstück im Speisesaal des Camps, dann geht es durch die Landschaft weiter in Richtung Kharkhorin (Karakorum). Einige Touristen haben Schwierigkeiten im unwegsamen Gelände; hier helfen wirklich nur noch geländegängige Fahrzeuge. Es gibt eben nicht imemr eine Brücke, wenn man sie braucht.

Mittags sind wir im Kloster Erdene Dsuu, dem ersten buddhistischen Kloster der Mongolei, erbaut 1586. Es wurde 1937 bis auf die Mauer und wenige Gebäude komplett zerstört. Ab 1990 wurden Teile restauriert und das Kloster wieder in Betrieb genommen. Außerhalb des Klosters trifft man auf Ausgrabungen, welche die Reste der ehemaligen Hauptstadt Dschingis Khans erkennen lassen.

Wir treffen am Nachmittag in unserem Camp Munkh Tenger bei Kharkhorin ein, schauen uns die Exponate im Museum an und genießen die unfassbar schöne Landschaft.

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Tag 12 der Reise: Regen in der Wüste und flammende Felsen

Quer durch die Gobi geht es heute. Die Gobi ist eine Wüste, wie man sie nicht erwartet - man kennt Wüsten meist nur mit brennender Sonne, Sand, Dünen und Kamelen. Gut, Kamele haben wir hier auch, aber die Sonne ist weit und breit nicht zu sehen. Es fängt an zu regnen. Überall wachsen wilder Thymian und andere Kräuter, und wer das Auto verlässt, bekommt den Duft sofort in die Nase.

Die Erde wird rostrot, und wir treffen auf Saxaul-Wälder. Saxaule sind kleine Bäume und Sträucher, die in trockenen Gebieten Asiens wachsen.

Wir erreichen das heutige Camp Mongolian Gobi Luxury Tourist Camp bei Bajandsak, der Felsformation in der Nähe, die insbesondere unter dem englischen Namen Flaming Cliffs bekannt ist. Wir haben Glück - nach dem verregneten Vormittag taucht die Sonne hinter den Wolken auf und lässt die Felsen feuerrot leuchten.

Die Gegend um die Berge herum ist unglaublich flach. Das Camp sieht gar nicht so weit weg gelegen aus, aber es braucht schon eine Weile, bis wir von den Felsen zurückgelaufen sind.

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