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Teil 5 der Reise: Ömnögobi (1)

Steppe (Dundgobi/Ömnögobi). Quer durch die Gobi geht es heute. Die Gobi ist eine Wüste, wie man sie nicht erwartet - man kennt Wüsten meist nur mit brennender Sonne, Sand, Dünen und Kamelen. Gut, Kamele haben wir hier auch, aber die Sonne ist weit und breit nicht zu sehen. Es fängt an zu regnen. Überall wachsen wilder Thymian und andere Kräuter, und wer das Auto verlässt, bekommt den Duft sofort in die Nase.

Die Erde wird rostrot, und wir treffen auf Saxaul-Wälder. Saxaule sind kleine Bäume und Sträucher, die in trockenen Gebieten Asiens wachsen.

Bajandsag (Ömnögobi). Wir erreichen das heutige Camp Mongolian Gobi Luxury Tourist Camp bei Bajandsak, der Felsformation in der Nähe, die insbesondere unter dem englischen Namen Flaming Cliffs bekannt ist. Wir haben Glück - nach dem verregneten Vormittag taucht die Sonne hinter den Wolken auf und lässt die Felsen feuerrot leuchten.

Die Gegend um die Berge herum ist unglaublich flach. Das Camp sieht gar nicht so weit weg gelegen aus, aber es braucht schon eine Weile, bis wir von den Felsen zurückgelaufen sind.

Sonnenaufgang morgens in der Gobi. Was will man mehr?

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Teil 4 der Reise: Övörkhangai und Dundgobi

Orkhon-Tal (Övörkhangai). Es geht ein Stück weiter; wir finden Schildkrötensteine sowie Yaks auf dem Weg und erreichen unser nächstes Camp Talbiun Ger Camp im Orkhon-Tal. Eine Sehenswürdigkeit ist der Orkhon-Wasserfall in der Nähe, der auch zum Baden einlädt. Ich bleibe oben, nicht nur, weil ich keine Badesachen dabei habe, sondern auch nicht das passende Schuhwerk, um die steile Wand nach unten zu klettern.

Kleine Panne: ein Reifenplatzer an einem unserer beiden Busse. Abends schauen wir in einem benachbarten Jurtenlager vorbei; die Bewohner zeigen uns ihr Vieh und laden uns in ihre Jurte ein. Nachts breitet sich die Milchstraße über unserem Camp aus.

In der Nähe unseres Camps finden sich prähistorische Gravierungen in Steinblöcken. Wir durchqueren den Övörkhangai-Aimag und finden Steinkreise neben einer Straße, die vielleicht Gräber sein können.

Die Landschaft wird zusehends karger. Mittags machen wir Rast in der Steppe; ein Stoffdach lässt sich aus einem der Busse ausziehen und spendet uns Schatten. Immer wieder treffen wir auf Herden von Schafen und Ziegen.

Ongiin Khiid (Dundgobi). Wir treffen gegen 17 Uhr im nächsten Camp ein, Secret of Ongi, im Sum (Distrikt) Saikhan-Ovoo im Aimag Dundgovi gelegen. Die Attraktion hier ist das Ongiin Khiid, eine Klosterruine. Das Camp gibt sich als das "Tor zur Gobi" aus und ist wieder auffällig touristisch geprägt - mit einem Gebäudekomplex, Abendveranstaltungen und einem üppigen Büffet.

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Teil 1 der Reise: Ulaanbaatar und Töv

Anreise. Abflug in Frankfurt/Main. Es dauerte mal wieder länger, schon am Check-In, da manch rückkehrende Familie ihren halben Hausrat mitnehmen wollte. Der Flug geht gegen die Zeit, es wurde also schnell dunkel, und wir sollten im Morgengrauen ankommen. Die Fluggesellschaft war Mongolian Airlines.

Ulaanbaatar. Am ersten Tag in der Mongolei steht ein kurzer Stadrundgang auf dem Programm, das Museum für Geschichte, der Palast des Bogd Khan und dann ein Ausblick auf die Stadt vom Hügel der Dsaisan-Gedenkstätte. Abends geht es ins mongolische Theater. Fotos sind dort während der Aufführung unerwünscht; das Theaterpersonal blitzt alle hochgehaltenen Kameras und Smartphones mit Laserpointern unerbittlich an.

Es geht weiter: Wir besuchen das Gandan-Kloster (Gandantegchinlen Khiid) und brechen dann in die Wildnis auf.

Töv. Die Fahrt führt uns westlich aus Ulaanbaator heraus. Wir treffen am Nachmittag im Nationalpart Khustain Nuruu ein und beziehen unsere ersten Jurten. Im Nationalpark treffen wir am Abend auf Przewalski-Pferde (Takhi).

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Teil 3 der Reise: Arkhangai und Kharkhorin

Tsertserleg. Heute geht es wieder ostwärts. Wir schauen uns Tsertserleg ein bisschen genauer an; es geht durch die Markthallen, zum Containermarkt (die Marktstände sind Frachtcontainer) und danach zum Mittagessen, wo es diesmal einen brutzeligen Hotpot gibt, wie man ihn von mongolischen Restaurants zu Hause kennt und wir an diesem achten Tag das erste Mal vorfinden.

Tsenkher. Gegen 17:30 Uhr kommen wir an unserem nächsten Camp bei Tsenkher an. Dieses Camp scheint deutlich touristischer geprägt zu sein als alle, die wir bislang besucht haben. Es gibt heiße Pools im Freien und einen Gebäudekomplex für das Restaurant, die Pools und die Wäscherei mit Sanitäranlagen. Wie man sieht, muss man mit unangekündigten Besuchen in der Jurte rechnen. Aber Achtung: Erdhörnchen sind dafür bekannt, sich die Kekse aus den Rucksäcken zu holen, ohne den Reißverschluss zu öffnen.

Morgens Frühstück im Speisesaal des Camps, dann geht es durch die Landschaft weiter in Richtung Kharkhorin (Karakorum). Einige Touristen haben Schwierigkeiten im unwegsamen Gelände; hier helfen wirklich nur noch geländegängige Fahrzeuge. Es gibt eben nicht immer eine Brücke, wenn man sie braucht.

Erdene Dsuu (Övörkhangai). Mittags sind wir im Kloster Erdene Dsuu, dem ersten buddhistischen Kloster der Mongolei, erbaut 1586. Es wurde 1937 bis auf die Mauer und wenige Gebäude komplett zerstört. Ab 1990 wurden Teile restauriert und das Kloster wieder in Betrieb genommen. Außerhalb des Klosters trifft man auf Ausgrabungen, welche die Reste der ehemaligen Hauptstadt Dschingis Khans erkennen lassen.

Munkh Tenger (bei Kharkhorin). Wir treffen am Nachmittag in unserem Camp Munkh Tenger bei Kharkhorin ein, schauen uns die Exponate im Museum an und genießen die unfassbar schöne Landschaft.

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Von Dublin bis nach Glenbeigh

Die Reise begann in Dublin; wir trafen uns dort im Hotel. Dass jeder von uns vom Flughafen selbständig ins Hotel finden musste, war jetzt nicht allzu schlimm; etwas ärgerlich finde ich nur die euphemistischen Umschreibungen im Programm, denen zufolge wir diesen Eigentransfer als "maximale Flexibilität" empfinden sollten. Marco Polo war schon immer einfallsreich, wenn es darum geht, wegfallende Leistungen schönzureden. 

Dublin

Nach dem ersten Treffen gingen wir zusammen ins Viertel Temple Bar, um dort ein Restaurant aufzusuchen.

Am nächsten Tag ging es für uns ins Trinity College, dort genaue zum Book of Kells, eine Handschrift aus dem achten oder neunten Jahrhundert. Die Bibliothek mit ihrem Long Room ist sehr beeindruckend. Das ist mal eine Bibliothek, sage ich.

Auf dem Programm stand ein Besuch im Phoenix Park, wobei wir dort eigentlich mit dem Bus nur kurz durchfuhren. Das Wellington-Monument, ein Obelisk, lässt sich von weitem bereits sehen. (Interessant: Die Wikipedia sagt, Phoenix beziehe sich nicht auf die Sagengestalt, sondern ist eine Verballhornung des irischen Wortes Fionnuisce /fjenischke/, "klares Wasser"; das Wort uisce beatha (Lebenswasser) kennen wir als "Whiskey").

Danach folgte der Merrion Square Park mit dem Standbild von Oscar Wilde, ein bisschen Bummel durch St. Stephen's Green, dann durch die Stadt, wo wir in KC Peaches etwas zu Mittag aßen. Kurz darauf verließen wir mit dem Bus Dublin.

Powerscourt Estate

Im Powerscourt Estate schauten wir uns den Powerscourt-Wasserfall (121 Meter hoch) wie auch die Powerscourt Gardens an. Der Baustil erinnert an einige Bauwerke in Deutschland; es gab da offenbar Beziehungen.

Glendalough

Danach erreichten wir Glendalough, einen kleinen Ort südlich von Dublin, das für seine frühmittelalterliche Klosterruine bekannt ist. Dort findet man einen der typischen irischen Rundtürme gut erhalten vor.

Gleann Dá Loch /gljendaloch/ steht für "Tal der zwei Seen". Diese Seen kann man mit einer leichten Wanderung gut erreichen.

Rock of Cashel

Am nächsten Tag ging es bereits weiter in Richtung Südwesten. Wir trafen am frühen Nachmittag im Ort Cashel ein, wo man auf einem Hügel eines der bedeutendsten Wahrzeichen Irlands vorfindet: der Rock of Cashel. Auf dem Hügel steht ein Rundturm und eine Kathedrale. Der Rundturm steht hier nicht frei, wie es andernorts üblich ist, denn die Kathedrale wurde bis an den Turm herangebaut. In der Kapelle kann man gut erkennen, dass so einige Kompromisse in der Architektur nötig waren.

In Cashel blieben wir jedoch nicht lange. Essen im Restaurant am Fuße des Hügels, dann ging es weiter nach Glenbeigh.

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Teil 2 der Reise: Bulgan und Arkhangai

Khankhar Uul (Bulgan). Wir brechen vom Khustain Resort auf und fahren teils auf Straßen, teils über Schotterpisten. Mittags gegen 14:00 Uhr erreichen wir das nächste Ger-Camp Khankhar Uul. Um den Berg herum erreicht man das Khamba-Kloster (Erdene Khambiin Khiid).

Der Bergrücken hinter dem Camp ist der Khögnö Khan Uul.

Kleiner Schreck, als ich die Jurte betrete: Die Seitenwände sind hochgebunden, sodass der Wind durch die Jurte zieht. Man erklärt uns, dass es in den letzten Tag stark regnete, sodass auf diese Weise die Jurten getrocknet werden müssen. Hoffentlich binden sie die Wände nachts wieder herunter!

Nachts haben wir einen fantastischen Sternenhimmel, so wie man ihn von zu Hause einfach nicht kennt. Es kommt auf dem Foto nicht so gut heraus, wie ich es mit eigenen Augen erleben darf. Und die Jurten sind auch wieder dicht.

Ögii Nuur (Arkhangai). Weiter nach Westen; wir erreichen kurz vor 14 Uhr unser Camp am Ögii Nuur. Dies ist ein großer, schön gelegener See, auf dem man Boot fahren kann. Vom Camp aus sieht man, wie sich der See vor einem erstreckt. Abends erleben wir den Sonnenuntergang über dem Camp.

Meine Jurte ist hier tatsächlich eine Einzeljurte - mit nur einem Bett. Alles wirkt ein bisschen enger, so wie in einem Zelt. Aber trotzdem fühle ich mich wohl darin.

Gegen 23 Uhr beginnt das Licht in der Jurte zu blinken. Das ist das Zeichen, dass in Kürze der Stromgenerator abgeschaltet wird. Und darauf wurde es dunkel. Also richtig dunkel. Ich habe doch die Taschenlampe über mir an den Dachstreben befestigt - wo ist das blöde Ding nur?

Tsertserleg. Wir brechen vormittags vom Ögii Nuur auf und machen einen Stopp in der Stadt Tsertserleg. Im Supermarkt gibt es viele vertraute Produkte (von "Gut und günstig", Edeka lässt grüßen); wir nutzen die Gelegenheit, ein paar Süßigkeiten für uns und für kommende Besuche bei Nomaden einzukaufen.

Taikhar Chuluu. Danach geht es ein Stück weiter nach Nordwesten zum Felsen Taikhar Chuluu. Auf dem Felsen finden sich immer mehr moderne Graffiti, doch wer genau hinschaut, kann sehr alte Inschriften entdecken. Um den Felsen herum gibt esein paar Stände, wir können dort sogar mit dem Bogen auf eine Scheibe schießen - ich verfehle sie nur knapp. Es gibt dort auch Murmeltierfleisch.

Ein Spaziergang führt uns durch die Dämmerung am Abend.

Das Camp bot uns sehr geräumige Jurten; ich hatte die Wahl zwischen vier Betten.

Khorgo und Terkhiin Tsagaan Nuur. Wir bewegen uns weiter westwärts durch den Aimag (Bezirk) Archangai. Dabei wandern wir zwischendurch eine Schlucht entlang und fahren direkt bis zum Fuß des Vulkans Khorgo. Von oben gibt es einen grandiosen Blick über die vulkanische Landschaft.

Nachmittags fahren wir zum Ger-Camp, danach geht es zum See nebenan, dem Terkhiin Tsagaan Nuur. Leider erwartet uns kein kristallklares Wasser, sondern eine kräftiggrüne Brühe. Ich selbst verzichte lieber mal auf ein Bad ... keine Lust, mein Imodium in Einsatz zu bringen.

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Vom Ring of Kerry bis Galway

Wir sind hier im Südwesten der irischen Insel. Der Ring of Kerry ist eine Panoramastraße, die an der Küste der Iveragh-Halbinsel entlangführt. Als Ausgangspunkt unserer Ausflüge diente unser Hotel in Glenbeigh, das Towers Hotel. Die Straßen auf der Halbinsel sind sehr schmal, sodass Busse den Ring nur gegen den Uhrzeiger befahren dürfen.

Ring of Kerry

Wir starteten in Glenbeigh, fuhren jedoch erst einmal in die andere Richtung zu einem berühmten Pub - dem Red Fox Inn - um dort einen Irish Coffee zu verkosten (gleich mal einen Kaffee mit Schuss am Vormittag). Diese Idee haben auch viele andere Leute, also sollte man schauen, dass man nicht gerade zur Stoßzeit dort einläuft. So gestärkt konnte es nun mit dem Ausflug den Ring of Kerry entlang losgehen.

Nächste Station war Caherciveen, wo wir uns die Kirche anschauten und uns der Frage stellen mussten, wie man ein kleines Kätzchen aus der Anzeige an der Tankstelle befreien könnte. (Es war dort wohl hineingeklettert und kam nicht mehr hinaus.) Später ging es weiter nach Waterville, wo es eine überraschende Begegnung mit Charlie Chaplin gab - genauer, mit seiner Geschichte und einem Standbild.

An der Straße gibt es immer wieder Parkplätze, sodass man aussteigen und die Landschaft auf sich wirken lassen kann, etwa an dem "Ring of Kerry Lookout and Car Park". Von dort aus geht es dann wieder nach Osten an der Südküste zurück. Nach dem Besuch einer Schaffarm wanderten wir durch den Killarney-Nationalpark und kehrten wieder zum Hotel zurück.

Der zweite Tag in Glenbeigh war regnerisch. Ich hatte ursprünglich eine Radtour durch den Nationalpark gebucht, aber als Einziger würde es keinen Spaß machen, sodass diese Tour gestrichen wurde. Bei dem Wetter war das durchaus in meinem Interesse. Einige von uns entschlossen sich zu einem Ausritt.

Am dritten Tag ging es dann weiter Richtung Norden.

Cliffs of Moher und Poulnabrone

Die Klippen von Moher (Aillte an Mhothair /altjan woher/) sind ein absolut beeindruckendes Naturmonument, das lässt sich nicht bestreiten. Entsprechend ist dieser Ort gut "touristisch erschlossen" mit allerlei Geschäften und einem Besucherzentrum mit eingebautem Kino.

Man kann die Klippen entlang laufen, und eigentlich sollte man sich nicht an den Rand wagen, was aber offenbar viele Leute nicht abschreckt. Die Fotos sind auch ohne Wagnis gut geworden. Das eigentliche Problem mit dem Fotografieren war indes, dass sich das Wetter ständig änderte.

Wir fuhren weiter und trafen auf den Dolmen von Poulnabrone. Die Karstlandschaft rundherum wird Burren genannt, und man ist gut beraten, beim Wandern auf Löcher im Boden zu achten.

Abends trafen wir in Galway ein.

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