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Tag 7 der Reise: Auf dem Vulkan und in der Brühe

Wir bewegen uns weiter westwärts durch den Aimag (Bezirk) Archangai. Dabei wandern wir zwischendurch eine Schlucht entlang und fahren direkt bis zum Fuß des Vulkans Khorgo. Von oben gibt es einen grandiosen Blick über die vulkanische Landschaft.

Nachmittags fahren wir zum Ger-Camp, danach geht es zum See nebenan, dem Terkhiin Tsagaan Nuur. Leider erwartet uns kein kristallklares Wasser, sondern eine kräftiggrüne Brühe. Ich selbst verzichte lieber mal auf ein Bad ... keine Lust, mein Imodium in Einsatz zu bringen.

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Tag 8 der Reise: Der Besucher

Heute geht es wieder ostwärts. Wir schauen uns Tsertserleg ein bisschen genauer an; es geht durch die Markthallen, zum Containermarkt (die Marktstände sind Frachtcontainer) und danach zum Mittagessen, wo es diesmal einen brutzeligen Hotpot gibt, wie man ihn von mongolischen Restaurants zu Hause kennt und wir an diesem achten Tag das erste Mal vorfinden.

Dann erreichen wir gegen 17:30 Uhr unser nächstes Camp bei Tsenkher. Dieses Camp scheint deutlich touristischer geprägt zu sein als alle, die wir bislang besucht haben. Es gibt heiße Pools im Freien und einen Gebäudekomplex für das Restaurant, die Pools und die Wäscherei mit Sanitäranlagen.

Wie man sieht, muss man mit unangekündigten Besuchen in der Jurte rechnen. Aber Achtung: Erdhörnchen sind dafür bekannt, sich die Kekse aus den Rucksäcken zu holen, ohne den Reißverschluss zu öffnen.

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Tag 10 der Reise: Der Fall

Es geht ein Stück weiter; wir finden Schildkrötensteine sowie Yaks auf dem Weg und erreichen unser nächstes Camp Talbiun Ger Camp im Orkhon-Tal. Eine Sehenswürdigkeit ist der Orkhon-Wasserfall in der Nähe, der auch zum Baden einlädt. Ich bleibe oben, nicht nur, weil ich keine Badesachen dabei habe, sondern auch nicht das passende Schuhwerk, um die steile Wand nach unten zu klettern.

Kleine Panne: ein Reifenplatzer an einem unserer beiden Busse.

Abends schauen wir in einem benachbarten Jurtenlager vorbei; die Bewohner zeigen uns ihr Vieh und laden uns in ihre Jurte ein.

Nachts breitet sich die Milchstraße über unserem Camp aus.

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Tag 9 der Reise: Wo liegt Karakorum?

Morgens Frühstück im Speisesaal des Camps, dann geht es durch die Landschaft weiter in Richtung Kharkhorin (Karakorum). Einige Touristen haben Schwierigkeiten im unwegsamen Gelände; hier helfen wirklich nur noch geländegängige Fahrzeuge. Es gibt eben nicht imemr eine Brücke, wenn man sie braucht.

Mittags sind wir im Kloster Erdene Dsuu, dem ersten buddhistischen Kloster der Mongolei, erbaut 1586. Es wurde 1937 bis auf die Mauer und wenige Gebäude komplett zerstört. Ab 1990 wurden Teile restauriert und das Kloster wieder in Betrieb genommen. Außerhalb des Klosters trifft man auf Ausgrabungen, welche die Reste der ehemaligen Hauptstadt Dschingis Khans erkennen lassen.

Wir treffen am Nachmittag in unserem Camp Munkh Tenger bei Kharkhorin ein, schauen uns die Exponate im Museum an und genießen die unfassbar schöne Landschaft.

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Tag 11 der Reise: Das Tor zur Gobi

In der Nähe unseres Camps finden sich prähistorische Gravierungen in Steinblöcken. Wir durchqueren den Övörkhangai-Aimag und finden Steinkreise neben einer Straße, die vielleicht Gräber sein können.

Die Landschaft wird zusehends karger. Mittags machen wir Rast in der Steppe; ein Stoffdach lässt sich aus einem der Busse ausziehen und spendet uns Schatten. Immer wieder treffen wir auf Herden von Schafen und Ziegen. Wir treffen gegen 17 Uhr im nächsten Camp ein, Secret of Ongi, im Sum (Distrikt) Saikhan-Ovoo im Aimag Dundgovi gelegen. Die Attraktion hier ist das Ongiin Khiid, eine Klosterruine. Das Camp gibt sich als das "Tor zur Gobi" aus und ist wieder auffällig touristisch geprägt - mit einem Gebäudekomplex, Abendveranstaltungen und einem üppigen Büffet.

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