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Teil 3 der Reise: Arkhangai und Kharkhorin

Tsertserleg. Heute geht es wieder ostwärts. Wir schauen uns Tsertserleg ein bisschen genauer an; es geht durch die Markthallen, zum Containermarkt (die Marktstände sind Frachtcontainer) und danach zum Mittagessen, wo es diesmal einen brutzeligen Hotpot gibt, wie man ihn von mongolischen Restaurants zu Hause kennt und wir an diesem achten Tag das erste Mal vorfinden.

Tsenkher. Gegen 17:30 Uhr kommen wir an unserem nächsten Camp bei Tsenkher an. Dieses Camp scheint deutlich touristischer geprägt zu sein als alle, die wir bislang besucht haben. Es gibt heiße Pools im Freien und einen Gebäudekomplex für das Restaurant, die Pools und die Wäscherei mit Sanitäranlagen. Wie man sieht, muss man mit unangekündigten Besuchen in der Jurte rechnen. Aber Achtung: Erdhörnchen sind dafür bekannt, sich die Kekse aus den Rucksäcken zu holen, ohne den Reißverschluss zu öffnen.

Morgens Frühstück im Speisesaal des Camps, dann geht es durch die Landschaft weiter in Richtung Kharkhorin (Karakorum). Einige Touristen haben Schwierigkeiten im unwegsamen Gelände; hier helfen wirklich nur noch geländegängige Fahrzeuge. Es gibt eben nicht immer eine Brücke, wenn man sie braucht.

Erdene Dsuu (Övörkhangai). Mittags sind wir im Kloster Erdene Dsuu, dem ersten buddhistischen Kloster der Mongolei, erbaut 1586. Es wurde 1937 bis auf die Mauer und wenige Gebäude komplett zerstört. Ab 1990 wurden Teile restauriert und das Kloster wieder in Betrieb genommen. Außerhalb des Klosters trifft man auf Ausgrabungen, welche die Reste der ehemaligen Hauptstadt Dschingis Khans erkennen lassen.

Munkh Tenger (bei Kharkhorin). Wir treffen am Nachmittag in unserem Camp Munkh Tenger bei Kharkhorin ein, schauen uns die Exponate im Museum an und genießen die unfassbar schöne Landschaft.

Öffentliche Bilder