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Teil 6 der Reise: Ömnögobi (2)

Khongoryn Els. Es geht westwärts durch die Gobi - bei 25 Grad im Schatten. In der Ferne taucht die Khongoryn Els auf - ein 100 Kilometer langes Sanddünenfeld. Das Camp Govi Erdene (Schatz der Gobi) bietet uns eine nicht erwartete Abwechslung: Blockhütten. Und eine eigene Toilette.

Abend schauen wir ein weiteres Mal bei einer Nomadenfamilie vorbei. Es gibt Schnupftabak, eine Übersicht der vorhandenen Spirituosen, Kamelkäse und Airag.

Am frühen Morgen (also, wirklich früh, Aufstehen um halb 5) geht es raus in die Dünen, denn wir wollen den Sonnenaufgang miterleben. Und es ist unglaublich, was die Natur uns bietet - das Farbenspiel über dem Sand, die sanften Kräuselungen, der Sand, der im Gegenlicht fast wie Schnee aussieht. Und zwischendrin gibt es immer wieder grüne Flecken.

Es geht wieder nach Osten über staubige Pisten. Wir sind nicht alleine - einige andere Busse zeichnen ihren staubigen Weg in die Einöde.

Geierschlucht. Kurz vor drei Uhr nachmittags erreichen wir die Geierschlucht (Jolyn Am). Es wird berichtet, dass der Grund dieser Schlucht nie einen Sonnenstrahl abbekommt, sodass man dort im Sommer Eis finden kann, aber auch hier wirkt sich die globale Klimaerwärmung aus. So kalt ist es tatsächlich nicht; man kann barfuß durch den Bach waten. In der Nähe finden wir ein kleines Museum mit ausgestopften Tieren, die bisweilen unfreiwillig komisch aussehen.

Abends erreichen wir das nächste Camp, Gobi Oasis, nordwestlich von Dalandsadgad, der Hauptstadt des Aimags Ömnögovi (Süd-Gobi).

Öffentliche Bilder