Bilder von Polarlichtern

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Schwer zu erkennen, aber man kann mit etwas Mühe ein bewegtes Polarlicht sehen. Meine Kamera ist nicht empfindlich genug, damit ich ein solch dunkles Motiv gut filmen kann. Das Blinken stammt von einer Boje vor der Küste.


Ebenso hier, ein Filmclip aus der Kamera.


Die folgenden Sequenzen habe ich mit dem Programm ffmpeg aus Einzelbildern erzeugt, die oben bereits zu sehen sind. Das Ganze ergibt jedoch einen Zeitraffer-Effekt, da die Einzelbilder mit 1 Bild/sek aufeinander folgen, jede Aufnahme aber 2-4 Sekunden belichtet wurde.





Hier kann man ein paar Bilder von Tromsø (erster Tag) und Senja sehen. Die Reise fand Mitte Januar statt, also im Polarwinter, und es bietet sich eine ziemlich düstere Landschaft. Es ist fast so, als ob man nur noch vier Farben sehen kann: weiß, schwarz, blau, grau.

Zum Ende der Reise, die mit sechs Tagen ja nicht sehr lange währte, waren die Tage bereits spürbar heller. Die Sonne war nicht zu sehen, da sie sich hinter den Bergen verbarg, aber sie beleuchtete die Wolken mit gelb und orange. Es ist schwer zu beschreiben, wie angenehm sich das anfühlt. Die Menschen hier feiern die Zeit als die "Rückkehr des Lichts".

Übrigens war es nicht so kalt, wie man meinen sollte. Wir hatten jeden Tag stürmischen Wind, und die Temperaturen bewegten sich um den Gefrierpunkt. Kaum zu glauben, dass man so hoch im Norden Tauwetter erleben kann, aber der Golfstrom (noch gibt es ihn) leistet hier spürbar seine Arbeit.

Die Tage werden hier oben am Polarkreis sehr viel schneller länger als bei uns. Wir rechnen: Während bei uns in Deutschland die Tageslänge zwischen 8 Stunden im Winter und 16 Stunden im Sommer schwankt (was einen Unterschied von 8 Stunden ergibt), ändert sich im gleichen Zeitraum die Tageslänge am Polarkreis von 0 auf 24 Stunden. Auf 182 Tage verteilt sind das bei uns im Schnitt 2 Minuten 38 Sekunden pro Tag, dort jedoch 7 Minuten 55 Sekunden. Wohlgemerkt, es gilt im Schnitt, denn die Unterschiede sind im Frühling/Herbst am größten, zu den Sonnenwenden am geringsten (läuft so ähnlich wie eine Sinuskurve).

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Während unseres Tagesausflugs auf Senja aufgenommen - es blies kräftiger Wind, der den Schnee waagrecht uns entgegentrieb. Uhrzeit dürfte so kurz nach 14 Uhr gewesen sein.


An der Küste, einen Kilometer die Straße von Hamn in Richtung Süden entlang. Gut zu sehen ist der gelborange Wolkenrand, der zeigt, dass die Sonne zu sehen ist - zumindest dort oben.


Diese Reise führte mich in den hohen Norden, auf die Insel Senja, südwestlich von Tromsø. Der Veranstalter der Reise war Eclipse-Reisen, den ich schon von meiner Reise in die Türkei 2006 kannte, als es zur Sonnenfinsternis ging.

Inhalt folgt noch

Es geht nach Tromsø, nördlich des Polarkreises, ins Dunkle. Die Reise findet mit Studiosus statt, und zwar im Rahmen ihres Me-And-More-Programms, ein Angebot für Alleinreisende. Das ist für mich auch die Gelegenheit, Me and More kennen zu lernen.