Diese Reise ging mit World Insight in die Mongolei, und zwar vom 08.08. bis zum 25.08.2017. World Insight ist ein deutscher Gruppenreisen-Veranstalter, ähnlich wie Marco Polo, Studiosus, Djoser und zahlreiche andere.

Bei World Insight sind Gruppen typischerweise sehr klein - wir waren zu siebt, bei meiner Reise nach Laos und Kambodscha waren wir sogar nur zu fünft.

Die Sprache

Mongolisch steht typischerweise nicht auf dem Lehrplan der Schulen, und die meisten von uns werden mit dieser Sprache nie in Kontakt kommen - vielleicht noch bei Namen von Sportlern. Trotz ihrer geografischen Nähe ist sie nicht mit dem Chinesischen verwandt und auch sonst keine Tonsprache, sie klingt uns also nicht ganz so fremd, wie man erwarten würde. Auffällig ist das L, das "verrauscht" klingt (ähnlich wie im Walisischen das LL, aber stimmhaft);  ein "la" wird zum "chla". Man spricht ein L und bläst Luft gleichzeitig um die Zunge aus.

Bei den vielen Ö und Ü, häufig doppelt, fragt sich schon, wie eine Sprache mit lauter Umlauten klingt. Überraschung - es sind keine Umlaute, die beiden Buchstaben sprechen sich anders aus. "Heute" heißt im Mongolischen "önöödör", spricht sich aber wie "onohdor" aus, und "üül" (Wolke) klingt wie deutsch "Uhl". Es hängt aber, wie so häufig, sehr von der Gegend ab, aus welcher der Sprecher kommt.

Im Übrigen wird Mongolisch ohnehin kyrillisch geschrieben; die hier verwendeten Buchstaben sind Umsetzungen für unser Alphabet.

Hier habe ich die wesentlichen Regeln zusammengefasst, um die mongolischen Wörter einigermaßen wiedererkennbar auszusprechen.

  • Doppelvokale lang, einfache Vokale kurz
  • kh wie ch in Bach (nicht wie in ich)
  • L wie lch oder chl (wie in Milch, wobei man die Zungenspitze bis zum Ende oben hält)
  • ch wie tsch in Tschüss, Matsch
  • ö wie o in Not, wo (aber kurz; nähert sich einem u; kein Umlaut!)
  • o wie o in Topf, schon (offenes o)
  • ü wie u in Hut, gut (aber kurz; kein Umlaut!)
  • u wie u in Mutter, plus (offenes u)
  • y wie i in Lid

Reiseverlauf

Die Bilder sind in Tage eingeteilt, bei manchen mehr, bei anderen weniger - gerade bei An- und Abreise gibt es nicht so viel Neues zu zeigen.

Keine Zeit zum Durchschauen? Dann empfehle ich die Bilder folgender Tage: Tag 3, Tag 9, Tag 12, Tag 14

Die Landkarte ist ein gemeinfreies Bild, in das ich die Reiseroute eingezeichnet habe. Da ich nur die Endpunkte genau festgehalten habe, nicht jedoch die gefahrene Route, ist der eingezeichnete Weg teilweise nur geschätzt. Wir legten zudem viel Strecke über unbefestigte Pisten zurück.

Mongolei 2017 - Tag 1: Flug von Frankfurt/Main nach Ulaanbaatar

 

Mongolei 2017 - Tag 2: Ulaanbaatar (Hotel Khabu)

 

Mongolei 2017 - Tag 3: Ulaanbaatar - Khustain-Nuruu-Nationalpark (Przewalskipferde)

Mongolei 2017 - Tag 4: Khustain Nuruu - Erdene Khambiin Khiid (Khamba-Kloster) - Camp Khankhar Uul am Khögnö-Khan-Berg

 

Mongolei 2017 - Tag 5: Khögnö Khan Uul - Ögii Nuur (Ogii-See)

 

Mongolei 2017 - Tag 6: Ögii Nuur - Tsertserleg - Taikhar Chuluu (Fels)

 

Mongolei 2017 - Tag 7: Taikhar Chuluu - Khorgo / Terkhiin Tsagaan Nuur (Vulkan Khorgo / Weißer See Terkh)

 

Mongolei 2017 - Tag 8: Tsagaan Nuur - Tsertserleg - Tsenkher (Schwefelquellen)

Mongolei 2017 - Tag 9: Tsenkher - Kharkhorin (bei Karakorum; Ruinenstadt)

Mongolei 2017 - Tag 10: Kharkhorin - Orkhon-Wasserfall

Mongolei 2017 - Tag 11: Orkhon-Wasserfall - Ongiin Khiid (Klosterruine)

Mongolei 2017 - Tag 12: Ongiin Khiid - Saxaul-Wald - Bajandsag (Flaming Cliffs)

Mongolei 2017 - Tag 13: Bajandsag - Khongoryn Els (Sanddüne)

Mongolei 2017 - Tag 14: Khongoryn Els - Geierschlucht

Mongolei 2017 - Tag 15: Landstraße - Süm Khökh Burd - Baga Gadsriin Chuluu

Mongolei 2017 - Tag 16: Baga Gadsriin Chuluu - Dschingis-Khan-Museum - Khan-Khentii-Nationalpark

Mongolei 2017 - Tag 17: Khan-Khentii-Nationalpark - Ulaanbator - Abschluss

Mongolei 2017 - Tag 18: Heimflug