Neulich gab es eine Aktualisierung im Firefox, und anscheinend war die Lokalisierung (Eindeutschung) nicht ganz vollständig. Er fragte mich nach meinem "Primary Password", was mich erst einmal überraschte, denn so ein Begriff war mir neu. Natürlich kommt man schnell darauf, dass es das vormals "Master-Passwort" genannte Geheimnis ist.

Mozilla hat diese Sprachänderung im Englischen (im Deutschen heißt es jetzt "Hauptpasswort") aufgrund der aktuellen "Erkenntnisse" bezüglich "diskriminierender Sprache" vollzogen, wie sie auf der Webseite angeben. Die Verwendung der Wörter "Master" und "Slave" würden die Grausamkeiten der Sklavenhaltung fortschreiben.

Eine Food-Bloggerin (haben wir dazu eigentlich einen schönen deutschen Begriff?) wies kürzlich darauf hin, dass im Westen viele indische Gerichte einfach "Curry" genannt würden, obwohl sie im Indischen einen anderen Namen trügen. Curry sprechen wir im Deutschen wie "Körri" aus, es sollte eigentlich die englische lautschriftliche Wiedergabe von கறி sein, was sich "karri" spricht und ein Eintopfgericht bezeichnet.

Oha, es gibt mal in dieser Debatte etwas Positives zu berichten: Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich gegen die Aufnahme des so genannten "Gendersterns" in die deutsche Grammatik ausgesprochen. Das ist gut für meinen Blutdruck. Daumen hoch.

Gerade gehört: "Kommt die Testpflicht für alle Urlaubenden?" am Ende der Tagesschau.

Das treibt mir allmählich nur noch ein heiseres Lachen aus dem Hals, aber ich weiß nicht, ob mehr Belustigung oder Verzweiflung dahinter steckt.

Als gäbe es nicht schon genügend Absurditäten mit dem Genderismus ... aber es geht, wie üblich, immer noch ein wenig schlimmer. Man fragt sich ernsthaft, ob es einigen eine gewisse Art morbiden Spaßes bereitet, die Sprache nachhaltig zu beschädigen. Sinnvoll ist das Ganze jedenfalls nicht.

Ich habe gerade gelesen, dass die Online-Duden-Redaktion ihr Ansinnen vorantreibt, das generische Maskulin abzuschaffen. Mir liegt hier eher der Begriff Diffamierung auf der Zunge, was ich auch den Verfechtern der Genderismen zuschreibe.

Es ist schlichtweg empörend, dass sich die Online-Redaktion offenbar entschlossen hat, die Neutralität zu opfern und in dieser gesellschaftspolitisch einseitigen Weise eine Entwicklung von sich aus zu fördern versucht. Es stellt mitnichten die Sprachwirklichkeit einer Mehrzahl der Deutschsprechenden dar und ist mit der Morphologie des Deutschen nicht zu vereinbaren.

Nur, um das klarzustellen:

Das Teil links ist eine M.2-SSD (Jahr 2021), das Teil rechts eine Diskette (1990). Die M.2-SSD bietet 1 TiB Platz, die Diskette 1,4 MiB.

Das ist knapp das 750000-Fache.

Ich wollte mir selbst einen 4K-Monitor schenken; 27 Zoll von BenQ. Das Gerät ist an sich wirklich gut; mit meinem SpyderX konnte ich 99,1% sRGB-Abdeckung nachweisen.

Aber mal ernsthaft: Warum 4K auf dem Schreibtisch? Im Büro habe ich bereits Erfahrungen mit einem 4K-Monitor machen können und war, kurz gesagt, zunächst nicht gerade überzeugt. Ich dachte mir aber, das sei einfach eine Gewöhnungssache.