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Kratie ist in unserer Reise eher ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Siem Reap. Kratie (Khmer: ក្រចេះ) spricht sich wie "Kratschi" aus (andere Transkription: Kracheh).
Siem Reap (សៀមរាប, gesprochen "Siäm Riäp" mit Bedeutung "Niederlage der Siamesen") ist die wohl touristischste Stadt Kambodschas, da sie direkt südlich von Angkor liegt. Sie besitzt im Westen einen eigenen Flughafen. Auch die Straßen sind in dieser Umgebung in bestem Zustand.
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Vientiane ist die Hauptstadt von Laos (ວຽງຈັນ, sprich: Wiäntschan), auch Vieng Chan geschrieben; die erste Schreibweise stammt aus der französischen Kolonialzeit. Hauptattraktion ist der Stupa "Pha That Luang" sowie der Tempel "Wat Si Saket".
Muang Khong ist der Ort auf der Insel Khong (ດອນໂຂງ, Don Khong), die sich mit unzähligen weiteren Inseln inmitten des Mekong an der südlichen Grenze von Laos befindet. Während der Regenzeit überschwemmt der Mekong das Gebiet, sodass viele kleine "Wälder" im Fluss zu stehen scheinen.
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Phonsavan (ໂພນສະຫວັນ, sprich: Ponnsawann) ist bekannt für die in der Landschaft stehenden riesigen Steinkrüge. Ihr Alter wird auf 1500-2000 Jahre geschätzt.
In der Stadt machen wir einen Abstecher auf den Markt. Nicht nur Gemüse, auch frisches Fleisch wird hier angeboten - aber bei bedenklich hohen Temperaturen, und es riecht auch etwas unangenehm. Doch dies ist hier Alltag, und man darf sich keine Illusionen machen, woher die Restaurants ihr Fleisch beziehen.
Beeindruckend sind die leuchtend grünen Reisfelder, die man überall in der Landschaft sehen kann. Die Bilder können nicht wiedergeben, wie kräftig das Grün hier ins Auge sticht.
Vang Vieng (ວັງວຽງ) liegt im Regenwald nördlich von Vientiane. Eine besondere Attraktion bieten die Höhlen. Der Ort ist insbesondere unter Rucksacktouristen beliebt (aber mittlerweile wohl kein Geheimtipp mehr).
Bei Vang Vieng gibt es einige "blaue Lagunen" (also nicht nur eine) als beliebte Ausflugsziele.
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Luang Prabang, in laotischer Schrift ຫຼວງພະບາງ und gesprochen wie "Luang Pabang"1, war die Königsstadt bis zur Abschaffung der Monarchie 1975. Es ist die bedeutendste Stadt für die Geschichte von Laos und heute berühmt für die zahlreichen Sehenswürdigkeiten vom Königspalast bis zum Nachtmarkt.
Es gibt auch viel in der Umgebung zu besichtigen:
- Wasserfälle von Kuang Xi
- Pak Ou, wo es eine Höhle in der Felswand gibt, gefüllt mit Buddha-Statuen.
Die Fahrt über den Mekong ist immer ein Erlebnis; der gelbe Fluss schlängelt sich durch sattgrüne Landschaften.
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1Warum spricht man das "r" nicht, wenn es in der lateinischen Umschrift steht? Tatsächlich steht in der Lao-Version des Namens auch kein Laut, der wie "r" klingt. Hintergrund dürften die Franzosen sein, die einst Indochina kolonisierten. Sie können das behauchte "p", wie es im Deutschen ebenfalls typisch ist, nicht sprechen und gaben den Hauch durch ihr "r" wieder, das im Rachen gesprochen wird.
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So, und hier nun das Polarlicht. Wie man sieht, bot sich uns in den Nächten, in denen die Sicht frei war, ein tolles Spektakel. Leider waren die übrigen Nächte nicht brauchbar:
- Samstag: Bedeckt
- Sonntag: Sehr gute Sicht
- Montag: Gute bis sehr gute Sicht, auch Polarlicht über Kopf
- Dienstag: Bedeckt
- MIttwoch: Gute Sicht, jedoch hauptsächlich tiefer liegende Erscheinungen, zum Teil mit Wolken
- Donnerstag: Polarlichtsafari, fast bedeckt, praktisch nichts zu sehen
- Freitag: Viele Wolken, fast bedeckt
Ich habe am Ende trotzdem mal die wenigen Bilder vom Donnerstag und Freitag beigefügt.
Bildsequenzen
Aus zwei Aufnahmefolgen habe ich Bildsequenzen zusammengestellt. Die Fotos sind einzeln oben im Album zu finden ("Sequenz xx"), nur falls sich wer fragt, warum da so viele ähnliche Bilder zu sehen sind. Bei der ersten Sequenz werden dieselben fünf Bilder fünfmal durchlaufen; die zweite Sequenz läuft nur einmal durch. Die verstrichene Zeit in der ersten Sequenz sind genau 2 Minuten, in der zweiten 17 Minuten.
Videos
Ich habe mich diesmal mit der neuen Kamera (Sony Alpha 7iii) auch an Videos versucht. Sollte der Ton im Browser nicht abgespielt werden, kann man das Video auch herunterladen und direkt mit einem Videoplayer anschauen.
Die Polarlichtvideos sind in Echtzeit gedreht, und zwar mit 4 Bildern pro Sekunde. Die letzten zwei Videos (nur mit Login erreichbar) bieten sogar 10 Bilder pro Sekunde, also eine glattere Wiedergabe. Dafür rauschen sie stark, da sie mit sehr hoher ISO-Einstellung aufgenommen wurden. Ich hätte gerne noch mit weiteren Einstellungen experimentiert, aber wie oben schon berichtet, waren die folgenden Nächte alle bewölkt.